Graspapier Versandkartons

Graspapier

Auch wenn Wellpappe als Kreislaufprodukt schon die sprichwörtliche Nachhaltigkeit in Person ist, haben wir bei Straub noch das i-Tüpfelchen in unserem Produktportfolio parat. Graspapier stellt eine neue Form der Wellpappenrohpapiere dar und vereint den bisherigen nachhaltigen Gedanken mit dem Ansatz, Ressourcen besser zu schonen.

Der Wunsch der Verbraucher, Handel und Industrie nach immer umweltfreundlicheren Produkten nimmt stetig zu, was nicht zuletzt auch dazu geführt hat, dass wir bei Straub zusammen mit Creapaper das Graspapier als Wellpappenrohpapier bei uns eingeführt haben. Um unsere Gedanken und unser Handeln im Bereich umweltbewusste Verpackungen weiter voranzubringen, fertigen wir nun mit dem Rohstoff Graspapier auch Verpackungen aus Graspappe und setzen somit das i-Tüpfelchen auf unsere nachhaltigen Gedanken.

Was ist Graspapier?

Grundstoff des Graspapiers sind Pellets, die aus sonnengetrocknetem Gras (Heu) hergestellt werden. Hierzu werden regionale Wiesen beziehungsweise Ausgleichsflächen verwendet, wobei das Gras einen schnell nachwachsenden Rohstoff darstellt und somit in hohen Mengen für die Papier- und Verpackungsherstellung optimal eingesetzt werden kann.

Gleichzeitig kann hierbei eine geringere Umweltbelastung und somit eine bessere Umweltbilanz erzielt werden. Je nach Zusammensetzung des Graspapiers kann dieses gegenüber Zellstoff laut Creapaper CO2-Einsparungen von bis zu 70 Prozent erzielen.

Das Graspapier besteht allerdings nicht zu 100 Prozent aus Gras beziehungsweise getrocknetem Heu. Grund-Rohstoff für die Produktion stellen Pellets, den GRASPAP®.
Die Frage nach Möglichkeiten, unsere Ressourcen in höherem Maße zu schonen und Nachhaltigkeit durch alternative Rohstoffe zu sichern, beschäftigt unlängst nicht mehr nur Experten.

Gerade im Bereich Verpackungen wünschen sich Verbraucher, Handel und Industrie immer umweltfreundlichere und nachhaltigere Lösungen. Um diesem Wunsch und Anspruch gerecht zu werden und als Hersteller im Bereich Verpackungen ein Zeichen für umweltbewusstes Handeln zu setzen, möchten wir Ihnen in dieser Kategorie unsere Verpackungen aus Graspapier vorstellen.

Wir sind FSC zertifiziert!

Zitatstriche

Mit dem Einsatz des innovativen Rohstoffs Graspapier stellen wir Verpackungen her, die nachhaltig und ökologisch produziert werden, ohne auf Verpackungseigenschaften wie Stabilität, gute Bedruckbarkeit und Packoptimierung zu verzichten.

Portraits Katharina Kögler

Katharina Kögler
Außendienst
Straub-Verpackungen

Der Rohstoff Graspapier wird aus sonnengetrocknetem Gras gewonnen. Das Gras wird dabei auf regionalen Wiesen beziehungsweise Ausgleichsflächen angebaut und kann als schnell nachwachsender Rohstoff in hohen Mengen produziert und in der Papier- und Verpackungsherstellung optimal eingesetzt werden. Gleichzeitig können eine geringere Umweltbelastung und eine deutlich bessere Umweltbilanz erzielt werden.

Der nachhaltige Charakter des neuen Rohstoffs ist bereits beim ersten Kontakt erkennbar. Das eingesetzte Naturfasermaterial sorgt für eine ganz besondere Oberflächenbeschaffenheit, die sich wiederum in einer einzigartigen und außergewöhnlichen Haptik ausdrückt.

Zusätzlich riecht das Graspapier angenehm nach Heu und durch den hohen Anteil an Grasfasern ist eine leicht grünliche Farbe der Verpackung gegeben.

Wer stellt Graspapier her?

Unser Geschäftspartner, die Creapaper GmbH mit Sitz in Hennef, entwickelte das Konzept rund um den neuen Rohstoff zur ressourcenschonenden Herstellung von Papier und Kartonagen. Mit dem schnellnachwachsenden Rohstoff Gras gibt es nun die Möglichkeit, das Wellpappenrohpapier auf eine äußerst nachhaltige Art und Weise herzustellen.

Hierfür nimmt das Unternehmen Creapaper Gras von regionalen Wiesen und Ausgleichsflächen und fertig daraus Heu. Das Heu wird anschließend luftgereinigt und auf eine homogene Faserlänge geschnitten. Durch mechanische Hilfe wird der benötigte Mahlgrad erreicht, um die Graspellets herzustellen. Diese können direkt von der Papierindustrie verwendet werden, ohne diesen ein zusätzliches Aggregat zuzufügen.

Häufig werden die Graspellets in Kombination mit Altpapier in einem richtigen Mischungsverhältnis aufgeschlagen und im herkömmlichen Papierentstehungsprozess zu den Papierrollen verarbeitet. Mittlerweile ist es sogar möglich, 50 Prozent des Holzzellstoff durch Grasfaser zu ersetzen, ohne hierbei Einbußen in der Funktionalität oder Qualität hinzunehmen.

Die Papierrollen können dann zu sämtlichen Papierprodukten, unter anderem auch zu Wellpappe, weiterverarbeitet werden. Knapp 90 Prozent aller Papierprodukte können aktuell bereits mit Graspapier hergestellt werden. Somit ist es unter anderem möglich, Eierkartons, Papiertüten oder Kartonagen herzustellen und diese auch auf die herkömmliche Art zu bedrucken.

Außerdem: Aufgrund der hohen Grasfaserbestandteile können Produkte aus Graspapier sogar kompostiert werden. Allerdings ist es für den Wertstoffkreislauf und die Ökobilanz wichtig, den Rohstoff möglichst oft zu recyceln.

Wie nachhaltig ist Graspapier?

Während der Zellstoffgewinnungsprozess beim Holz sehr viel Wasser, Energie und Chemikalien benötigt, ist es bei dem Herstellungsprozess der Grasfaser etwas anders: Die Grasfaser, benötigt sowohl deutlich weniger Wasser und Energie als auch keine Chemikalien.

Um eine Tonne Frischfaser-Zellstoff aus Holz zu gewinnen, benötigt man rund 6.000 Liter Wasser und diverse Chemikalien, um den natürlichen Klebstoff Lignin herauszulösen. Bei einer Tonne Grasfaser hingegen benötigt man nur rund 6 Liter Wasser und keinerlei Chemikalien, um das Lignin zu lösen. Man hat somit eine Wasserersparnis von 99 Prozent im Vergleich zur Frischfaserzellstoffherstellung aus Holz.

Graspapier Versandkartons
Graspapier Buchverpackung

Zudem verursacht die Grasfaserherstellung 95% weniger CO2-Ausstoß, da das getrocknete Heu ausschließlich mechanisch und somit sehr energieeffizient zur Grasfaser verarbeitet wird. Da ein Großteil des Holzes für die Zellstoffherstellung aus Wäldern der Nordhalbkugel stammt und somit bis zu 4.000 Kilometer zurücklegen muss, um in den deutschen Fabriken weiterverarbeitet zu werden, handelt es sich bei der Grasfaser um eine sehr umweltfreundliche und nachhaltige Alternative, da das Gras größtenteils regional beschafft werden kann.

Die Endprodukte können bis zu 50 Prozent aus Grasfasern bestehen und weisen trotzdem dieselbe Funktionalität und Qualität wie Frischfaserprodukte auf.

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Stefan Carrera
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Tina Hauger
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Lena Käfer
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Hanna Meise
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Christian Huschle
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Cinja Frech
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Norbert Merkel
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Laura Held
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Verena Hirt
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Lina Stahl
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Thomas Höfler
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Judith Haller
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Mario Machado Friedrich
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Bernd Schaupp
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Tamara Kohaupt
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Katharina Kögler
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Inna Hauser
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Thomas Kasten
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Laura Gangkofner
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Gunter Schwark
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Gina Santilli
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Roswitha Harscher
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Sarah Kaiser
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Roswitha Harscher
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Sarah Kaiser
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Andreas Schächtele
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Beate Valentin
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Emmanuel Méréo
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Angela Gemignani
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Norbert Merkel
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Laura Held
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Hanna Meise
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Christian Huschle
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Cinja Frech